...dann ist es wieder soweit!!! Die
KHS-LAN öffnet ihre Pforten und geht in die vierte Runde:
KHS-LAN vol4: Resurrection
Nachdem die vol3 aus Mangel an Teilnehmern kurzfristig abgesagt werden musste ist es jetzt umso erfreulicher, dass alle 16 Plätze belegt sind und wir sogar noch mehr Plätze füllen könnten. Doch da spielt der verfügbare Raum leider nicht mit und wie die Hühner wollen wir ja nun doch nicht auf der Stange sitzen. Schließlich geht man auf eine LAN um Spaß zu haben und um sich zu erholen.
Auch diesmal findet die LAN wieder im Vereinsheim der Klosterhofspiele Langenzenn statt. Neben dem großen bestuhlten Raum im Erdgeschoss stehen uns noch ein Freizeitraum - mit Kicker, Flipper und Billard -, der große Saal unter dem Dach - auch auf einer LAN wird mit zunehmendem Alter mehr geschlafen - und eine vollausgerüstete Küche zur Verfügung.
Desweiteren gibt es auf der LAN etwas ganz besonderes: Internet. Nunja, Internet an und für sich ist ja heutzutage bei weitem nichts besonderes mehr, auf einer LAN hingegen schon. Gegen Aufwandskosten können die Teilnehmer ganz nach Bedarf Internetvolumen buchen. Damit keiner mehr bekommt, als wofür bezahlt wurde hat Merl ein einfach grandioses Programm geschrieben, dass den Hahn in diesem Fall einfach zudreht. Das Novum auf der
KHS-LAN vol4: Resurrection ist, dass jeder User seinen aktuellen Verbrauchsstand ganz einfach über einen Webbrowser einsehen kann.
Unser Equipment beziehen wir auch diesmal wieder vom Team der
Zero-LAN.
Haben wir uns das letzte mal schon über einen 24-Port-Switch mit zwei Gigabit-Uplink-Ports für den Server gefreut, so ist unsere Freude nun mit einem 24-Port Gigabit-Switch noch um ein vielfaches größer. Doch auch bei 24-Ports sind wir uns inzwischen nicht einmal mehr sicher, ob diese auch ausreichen werden. Für den Notfall steht noch ein weiterer Switch mit 24 Ports zur Verfügung.
Nun bekommt jeder Teilnehmer Anbindung an ein superschnelles Gigabit-Netzwerk. Doch auch wenn der Durchsatz noch so groß ist kann das eigentliche Spielen gebremst und behindert werden. Hat man beispielsweise einen Ordner auf seinem PC im Netzwerk freigegeben, ist gerade in einem Spiel und ein anderer fängt an die freigegebenen Dateien zu kopieren, so kann der PC schonmal in die Knie gehen. Also muss man die Freigaben etwas bremsen, damit keine Probleme beim Spielen auftreten. Mit dem neuen Switch ist uns dies dank QoS (Quality of Service) möglich, was nicht mehr bedeutet, als dass die schnellen Spiele-Verbindungen auf der Datenbahn einfach Vorfahrt vor den dicken Datei-Brummis auf der rechten Spur haben.
Sogar auf unserer kleinen LAN gibt es einen Serverpark. Bis jetzt gibt es neben unserem KHServer noch zwei Gastserver.
Neben unserer Homepage wird es noch andere Dienste auf dem Server geben. Auf den letzten LANs hat sich ein eigenes Wiki als sehr praktisch erwiesen. Hier kann man nicht nur seinen Kommentar abgeben, sondern hat auch alle Informationen über die LAN und ihr Netzwerk auf einen Blick vor sich. Das praktische an einem Wiki ist, dass jeder jederzeit Informationen hinzufügen kann. Damit kann sich der User z.B. in die Turnierplanung einbringen, sich für das nächste Essen anmelden und Zitate zur allgemeinen Belustigung festhalten.
Den üblichen Kabelsalat wollen wir diesmal etwas in Grenzen halten. Das fängt schon beim Aufbau an.
So wurde zuvor peinlichst genau überlegt, wie und in welcher Reihenfolge wo welche Kabel verlegt werden. Damit es diesmal keine Kabel quer durch den Raum gibt, werden die Plätze im Nebenraum schon beim Aufbau mit Kabeln versorgt, die lang genug sind außen an der Wand entlang zu laufen.
Steckdosenmangel wird es diemal auch nicht geben, da von vorn herein genügend Steckdosenleisten verteilt werden. So muss sich kein Teilnehmer beim Nebenmann einklinken und jeder hat einen separaten Stromnetzzugang.
Was natürlich auf keiner LAN fehlen darf sind die "Tons of Bullshit". Diesen Begriff könnte man im Zusammenhang mit einer LAN mit "Unmengen von Dingen, die man eigentlich nicht braucht, aber dennoch dabei haben muss, um sich vor anderen damit zu präsentieren" beschreiben. Gerade dieses mal, als ich angekündigt habe wirklich nur das Notwendigste mitnehmen zu wollen, werde ich herausgefordert nicht hinter den anderen Teilnehmern zurückzustecken. Dabei habe ich es gegen einen selbstgebauten Beamer wohl nicht wirklich leicht, aber vielleicht fällt mir noch etwas ein...
Alles in allem freuen wir uns alle schon gewaltig auf das kommende Wochenende und können kaum mehr warten. Ich hoffe ich habe euch einen kleinen Einblick geben können und vielleicht sehen wir uns auf einer der nächsten LAN-Parties.
Damit ich mir nicht wieder anhören muss, mit wieviel Fremdwörtern ich in der Gegend herumwerfe, habe ich diesmal versucht alles ausreichend zu erklären. Hoffe, dass mir das einigermaßen gelungen ist.